Poems From Inner Space – Episode 1
Photo © Roberto Conciatori

news

Neue kreation: QUEST

13./14./15.12.2023

Kurtheater Baden/ch


Nach einem Tanzparcours durch das Bäderquartier in Episode 1 (2022) entführt PR·SMA das Publikum nun in den Körper des Kurtheaters. Mit QUEST inszeniert das Kollektiv eine musikalische Raumplastik, in der sich Tanz, Bewegtbild und kinetische Skulpturen finden –als Gefährten, Gegner und Geliebte. Mehr erfahren... info & tickets


***




QUEST
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werk

darstellende kunst

expanded choreography

film


Poems From Inner Space – Episode 1
Photo © Roberto Conciatori

biografie

© Demian Bern

Elena wurde in Zürich geboren und ist an der Grenze zu Italien aufgewachsen. Seit Abschluss an der Iwanson International School for Contemporary Dance in München ist sie in den Darstellenden Künsten international tätig.


Elenas choreografisches Universum erschliesst neue, fluide und sensorisch erlebte Schwellenräume zwischen Perfomer:innen und Publikum mittels unterschiedlichen Inszenierungsformaten –vom klassischen Bühnenstück, über die Mise-en-scène eines ganzen Dorfes, bis hin zu Parcours im Stadtraum, Tanzfilmen und holographischen Installationen. Als Künstlerin verkörpert sie mehrere Rollen: als Tänzerin, Choreografin, Regisseurin sowie in der Arbeit mit Film, Text, Kostüm und Szenografie.


Ihre Arbeit wurde u. a. mit einem Stipendium an der Akademie Schloss Solitude ausgezeichnet. 2020/21 führte sie einen kreativen Dialog mit dem Tanzdramaturgen Guy Cools im Rahmen des Double Mentoring Programm des Migros-Kulturprozents. Zwischen 2022 und 2024 erarbeitet Elena mit dem Kollektiv PR·SMA die Trilogie Poems From Inner Space am Kurtheater Baden.

Elena lebt zwischen Zürich und Stuttgart.


vimeo kanal

kollektiv-projekte

Die künstlerische Sprache von PR·SMA zeichnet sich durch die Interaktion und Symbiose von Tanz, Klang und visuellen Sprachen aus.
Als Kollektiv erarbeiten wir szenische Formate als Erlebnisse, die das Konzept von Bühne bei jeder Kreation neu denken und herausfordern. Das Kollektiv PR·SMA wurde im Rahmen des Förderprogramms Szenotop des Aargauer Kuratoriums ausgewählt, die Trilogie Poems From Inner Space zwischen 2022 und 2024 am Kurtheater Baden zu entwickeln und zu präsentieren.


prismakollektiv.ch


PR·SMA

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TRIO

© Jürg Zimmermann

Seit 2018 verweben sich in der Formation TRIO individuelle Recherchen in den Sprachen Musik, Tanz und Fotografie zu gemeinsamen Erscheinungsformaten. Dabei treffen Instrumentalklänge, Fotografie und der Körper in Bewegung auf die unbegrenzten Möglichkeiten der elektronischen Klangverarbeitung und experimentellen Bildwiedergabe. TRIO – das sind Elena Morena Weber, Matthias Tschopp und Jürg Zimmermann.


Matthias Tschopp

➜ Jürg Zimmermann



Field Composition
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PORTFOLIO

© Roberto Conciatori
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QUEST

Poems from inner space – Episode 2


70'

Kurtheater Baden

PR·SMA, 2022


13.12.2023
20.00 – Première


14.12.2023
19.00 & 21.00


15.12.2023
19.00 & 21.00


tickets



Wir fordern es heraus, beugen uns ihm, suchen es auszutricksen, wehren es ab und meinen es lenken zu können. Das Schicksal aber winkt und schickt uns unweigerlich auf die uns vorbestimmten Bahnen. Hat es uns im Griff oder nehmen wir es selbst in die Hand?
Die Tanzperformance QUEST lädt ein zu einer Heldenreise durch die Wunderkammern des Kurtheaters Baden. Sie führt in die Eingeweide des Gebäudes, zu den verborgenen Orten, wo fern des Vertrauten die Sinne unerwarteten Verführungen ausgesetzt sind. Hier spiegeltsich das Leben im Spiel. Dessen Trieb wird zur Metapher für Existenz und die Verhandlung seiner Regeln zur Spekulation über das Zukünftige.

Das Stück ist der zweite Teil der Trilogie Poems From Inner Space, ausgewählt vom Aargauer Kuratorium für das Förderprogramm Szenotop.


Mit: Alex Ferro, Chiara Martina Halter, Abraham Iglesias Rodriguez, Nina Maria Richard, Clara Tullii Oriana Glory Zeoli // Konzept: Kollektiv PR·SMA //
Choreografie: Elena Morena Weber // Komposition: Luca Magni //
Co-Konzeption / Szenografie / Fotografie / Visuelle Kommunikation: Demian Bern // Choreografische Assistenz: Nina Maria Richard // Kinetische Skulpturen: Kestutis ,Kestas‘ Svirnelis, Helmut Dietz // Kostüm: Valeria Ballek, Demian Bern, Elena Morena Weber // In Kooperation mitm EXP.edition // Ko-Produktion: Kurtheater Baden  // Support: Aargauer Kuratorium, Ernst Göhner Stiftung, Kulturstiftung der Credit Suisse Aargau,Lebensraum Aargau, Gemeinde Wettingen, Produktionszentrum Tanz + Performance Stuttgart 


© Roberto Conciatori
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Poems from inner space – Episode 1


70'

Kurtheater Baden

PR·SMA, 2022 


trailer



Polymorphe Wesen tanzen über Wiesen und Asphalt. Zugleich Flora und Fauna, Atom und Energie, physische und geistige Materie, bewegen sie sich nach eigenen Regeln von Zeit und Raum. Ihr Dasein ist porös. Die Sehnsucht nach einem Kosmos im Einklang führt sie im Hier und Jetzt zusammen, um ihre Koexistenz zu verhandeln: aus Reibung, Harmonie, Dissonanz und Zerfall entspringt ein durchlässiger Organismus, der mehr birgt als die Summe seiner einzelnen Teile.

Mit Kopfhörern ausgestattet, erleben die Zuschauer:innen das tänzerisch inszenierte Bäderquartier auf unterschiedlichen Routen bis zum Sachs-Pavillon des Kurtheaters, der für diesen Anlass zur Freilichtbühne wird. Die Tanzperformance entführt in die Resonanzräume zwischen den Menschen und der Welt und spielt dort mit Variationen unseres anthropozentrischen Blicks.

Das Stück ist der erste Teil der Trilogie Poems From Inner Space, ausgewählt vom Aargauer Kuratorium für das Förderprogramm Szenotop.



Mit: Alex Ferro, Chiara Martina Halter, Abraham Iglesias Rodriguez, Nina Maria Richard, Oriana Glory Zeoli // Choreografie: Elena Morena Weber & Lucas del Rio Estévez in Zusammenarbeit mit dem Tanzensemble // Komposition: Luca Magni // Visuelle Kommunikation und Szenografie: Demian Bern // Kostüm: Ljuba Avvakumova // Koproduktion: Kurtheater Baden // Support: Aargauer Kuratorium, Ernst Göhner Stiftung, Kulturstiftung der Credit Suisse Aargau, Lebensraum Aargau

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24 stunden


70'

KUNSTRAum Walcheturm, Zürich

TRIO, 2022 


trailer



Die Formation TRIO an den Reglern von Zeit und Raum. Das Motiv Stadt entfaltet sich in der Interaktion von Musik, Tanz und Fotografie. 24 STUNDEN erschafft eine (sur)reale Welt, die die Netzhaut zum vibrieren bringt und das Trommelfell funkeln lässt.


In einem immersiven Setting inszenieren die drei Akteure einen Tageszyklus in der Zeitskala eines Konzerts. Die Inszenierung portraitiert die Beziehung zwischen der Kreatur homo sapiens und dem urbanen Lebensraum einer Stadt, im Spannungsfeld zwischen alltäglicher Funktionalität und urmenschlicher Lebenskraft.

Das Organische und Synthetische der uns vertrauten Welt spiegeln sich hier in der künstlerischen Sprache von TRIO: Verbunden durch ein komplexes Modular-System, interagieren Wind Instruments mit dem tanzenden Körper und projiziertem Bild. Dabei kommen Bewegungssensoren, Tonbandmaschinen, Modularsynthesizer, Zufallsgeneratoren sowie Videomanipulationen zum Einsatz. Durch das Zusammenspiel aus menschlichem Fingerspitzengefühl und raffinierter Technik wird der temporär erschaffene Welt von 24 STUNDEN zum lebendigen Organismus.



Choreografie & Tanz: Elena Morena Weber // Sound design, wind instruments & modular processing: Matthias Tschopp, Jürg Zimmermann //  F
otografie & Video: Jürg Zimmermann // Kostüm: Ljuba Avvakumova // Technischer Support, Ton & Licht: Willy Strehler, Khalid Aljmor, Patrick Huber // Support: Migros-Kulturprozent, Landis & Gyr Stiftung

© Jürg Zimmermann
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© Jürg Zimmermann

SOUNDWALKING


60'

moods zürich/CH

tRIO, 2021


Teaser


Klappertrockene Klänge, elektroverblasene Beats und sinngeschärfte Stimmen entführen den entdeckungslustigen Flaneur in die Zwischenwelten des Zürcher Industriequartiers. Bewegt von Musik, Erzählung und Fotografie wird er zum Solisten einer urbanen Partitur. Die Choreografie widmet sich der Entfaltung poetischer Perspektiven und lädt ein zur aktiven Erkundung des scheinbar Alltäglichen.

Eine begehbare Komposition von TRIO.


„Man fällt von einem Fuß auf den andern
und balanciert diesen Vorgang.
Kindertaumel ist in unserm Gehen
und das selige Schweben,
das wir Gleichgewicht nennen."


Franz Hessel
Die Kunst Spazierenzugehen, 1929



Komposition, Sound Design: Matthias Tschopp // Regie, Dramaturgie, Textcollage: Elena Morena Weber // Fotografie: Jürg Zimmermann // Musik: Matthias Tschopp, Jürg Zimmermann // Stimmen: Jim & Elio Gisler, Barbara Stoll // Grafik: Demian Bern // Support: Migros-Kulturprozent und Landis & Gyr Stiftung im Rahmen des Projekts BESTIARIUM sowie Jazz Club Moods im Rahmen des Förderprogramms Carte Blanche.


Herzlichen Dank an die Soundwalker Alexandra, Andreas, Claudia und Petra für den Abenteuergeist, an Studio Listen!, Alexander Faehndrich und Alex Huber für die sorgfältige Tonverarbeitung und an Demian Bern für das gemeinsame Verseschmieden.

Prisma-Workshop_2022_3656_©DemianBern
Field_Composition_Elena_Morena_Weber_20210911_©Vladislav_Novicki_66_02
Field_Composition_Elena_Morena_Weber_20210911_©Vladislav_Novicki_66_02
Field_Composition_Elena_Morena_Weber_20210911_©Vladislav_Novicki_66_02
Field_Composition_Elena_Morena_Weber_20210911_©Vladislav_Novicki_66_02

© Demian Bern

FIELD COMPOSITION


eine choreografische methode

für öffentliche räume


VIDEO DOkUMENTATION



Die von Elena Morena Weber entwickelte Kompositionsmethode erforscht Bewegung in Beziehung zum Öffentlichen Raum. Choreografische Anleitungen erreichen die Tänzer:innen über Kopfhörer. Durch die Verbindung mittels Funk entsteht ein intimer (Schutz-)Raum, der zugleich Fokus und Unabhängigkeit ermöglicht und die Schärfung der Sinne anregt. Eigenschaften des Umraums wie Textur, Temperatur, Licht, Form, Farbe oder Architekturen modellieren Improvisationsstrukturen in Solo und Gruppenkonstellationen. Parameter wie Phrasierung und Interaktionsdynamiken verfeinern die choreografischen Strukturen, während der punktuelle Einsatz von Musik die immersive Erfahrung der Tänzer:innen intensiviert.

In FIELD COMPOSITION greifen Bewegungssprache und Räumlichkeit ineinander: der Öffentliche Raum wird zugleich Labor und Bühne.


FIELD COMPOSITION wird als choreografische Intervention sowie als Workshop-Format für professionelle und nicht-professionelle Tänzer:innen mit und ohne Beeinträchtigung angeboten.



© Demian Bern
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WELL, COME HOME!


120'

Fescoggia/Ti

2019


trailer



Das malerische Dorf Fescoggia wird zur Theaterbühne, mit einem Cast aus Profis und Amateur:innen zwischen 8 und 76 Jahren. Protagonisten sind die Migrationsgeschichte vom Malcantone, einer besonderer Region der Südschweiz. 

In einem ortsspezifischen Setting erzählt das Stück die Geschichte einer Frau, die an den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt und das Publikum durch eine surreale Reise führt. Vergangenheit und Gegenwart, Wirklichkeit und Traum durchmischen sich in den engen Gassen des Dorfes. Was folgt ist ein Fest auf das Leben und den Tod wobei Zuschauer, Bewohner und Emigranten aus dem Malcantone die Freude des Zusammenseins feiern.


Die generationenübergreifenden Begegnungen des Projekts und die Überwindung sprachlicher und kultureller Grenzen strahlten stark auf die Umgebung aus, verschafften Zugang zu einer für viele ungewohnte Kunstform und schuf Raum für Austausch und nachhaltige Beziehungen.


Mit: Aranda Eder, Elisabetta Rezzonico Boschetti, Barbara Brindicci, Bernadette Suter, Camilla Parini, Charlotte Buechi, Cristina Brindicci, Delia Schneider, Elena Morena Weber, Erica Mercolli, Floriana Grandi, Florindo Boschetti, Ioana Butu, Ivana Dignola, Margrit Brindicci, Margaritha Paganini, Martina Flück, Matteo Oleggini, Maura Rebsamen, Maximilian Friedel, Monica Muraca, Nicolas Guidi, Oliver Kühn, Paola Crivelli, Paola Grandi, Patrizia Beretta, Romina Campana, Sandro Schneebeli, Silvia Tagliati, Simona Guglielmetti, Sirio Elora Reggiani

Künstlerische Leitung, Regie, Choreografie: Elena Morena Weber // Dramaturgie, Texte, künstlerische Mitarbeit: Oliver Kühn // Musik: Sandro Schneebeli // Kostüm & Requisite: Elena Morena Weber mit Francesca Ruttilio-Crivelli // Szenografie: Demian Bern – EXP.edition // Gastronomie: Lino Gut & Team // Video & Fotografie: Demian Bern – EXP.edition, Mario Conforti // Maske: Monika Brandenberg // Produktionsmanagement: Elena Morena Weber // Visuelle Kommunikation: Demian Bern – EXP.edition // Ticketing: Alice Weber // Produziert von Associazione Pro Well, come home! // Medienpartner: La Rivista di Lugano, Il Malcantone // Patenschaft: Lugano Region


Support: Gemeinden Alto Malcantone, Aranno, Bioggio, Caslano, Magliaso, Ponte Tresa, Pura und Vernate; Ernst Göhner Stiftung, Egon-und-Ingrid-Hug-Stiftung, Fondazione Annita Avanzini, Fondazione Malcantone, Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung, Hugo Looser-Stiftung, Jürg George Bürki-Stiftung, Maya Behn Eschenburg Stiftung, Migros Percento Culturale Ticino, SIS Schweizerische Interpretenstiftung, Stiftung Winterhalter, Susanne und Martin Knechtli-Kradorfer-Stiftung, Carrozzeria Zoccatelli, Repo SA, Casa Santo Stefano, Centro Magliaso, B&B Vecchia Dogana, Hotel Villa del Sole, Hotel Zurigo Downtown, Cantina Blass. Ente Regionale per lo Sviluppo del Luganese. Museo del Malcantone


© Demian Bern
© Demian Bern
© Demian Bern
© Demian Bern
© Demian Bern

© Demian Bern

STUDY ON FRAGMENTS


120'

EDINBURGH/uk

2019


travel story


Der Zoom auf eine unbeaufsichtigte häusliche Umgebung, eine Collage aus Fragmenten suggeriert eine imaginäre Biografie, die zwischen Fiktion und Realität schwebt. Auf dem Grammophon ein Foxtrott von 1926.


Ein Tauchgang in die Entdeckung eines temporären Zuhauses in der schottischen Hauptstadt, die sich als Sammlung und Anordnung von Fragmenten erweist. Bewegungs- und Klangmaterial kollidiert mit dem Lebensraum und den Besitztümern eines unbekannten Gastgebers. Eine weibliche Kreatur schnüffelt in ihrem Privatraum herum, während Objekte und Handlungen in einer digital-analogen Fotoserie festgehalten werden. Alte und neue Fragmente aus Bewegung, Ton und Fotografie formen das vorstellbare Porträt eines Fremden.



Konzept, Tanz: Elena Morena Weber // Soundscapes: Matthias Tschopp, Jürg Zimmermann // Fotografie: Demian Bern // Support: Dance Base Edinburgh, European Cultural Foundation


still
solo exhibition at Galleri54, Göteborg/SE
solo exhibition at Galleri54, Göteborg/SE
solo exhibition at Galleri54, Göteborg/SE
still
solo exhibition at Galleri54, Göteborg/SE
installation at Akademie Schloss Solitude, Stuttgart/DE

GEORGE 2.0


30' loop

Akademie schloss Solitude, stuttgart/DE

2018


Teaser


In einer medialen Transformation der Tanzperformance GEORGE (2017) entsteht eine hybride Installation aus neu inszeniertem Videomaterial. Das Bühnenstück reist durch Raum und Zeit, gut verpackt in einer einzigen Umzugskiste.

Die Kombination aus einem spezifisch bearbeiteten Video und einer transparenten Pyramide bilden die Quelle für das Hologramm GEORGE 2.0. Die Wahl der alten Pepper's Ghost Technik ist eine Hommage an die Langlebigkeit der Figur. Die Magie der optischen Täuschung liegt in ihrer Einfachheit.


Für die Einzellaustellung im Jahr 2019 in Göteborg, wurde GEORGE 2.0 für die Räumlichkeiten der Galleri54 readaptiert. Video, Sound und Text wurden zu einer gleichzeitig stattfindenden Trilogie arrangiert.


Concept, choreography, interpretation: Elena Morena Weber // Camera: Hagen Betzwieser // Advisors hologram technology: Dina Karadzic, Vedran Gligo // Design: Demian Bern // Support: Akademie Schloss Solitude

© Harald Voelkl
© Frank Kleinbach
© Denise Helene Sumi
© Sonja Flury
© Harald Voelkl
© Denise Helene Sumi
© Sonja Flury
© Frank Kleinbach

Fotos © Sonja Flury, Frank Kleinbach, Denise Helene Sumi, Harald Völkl

MEMORABILIA


30'

Akademie Schloss Solitude, Stuttgart/DE

2018


trailer


Schwarze Masse wandelt durch den Raum. Ein tanzender Körper interagiert mit dem synthetischen Wesen, während eine Collage aus vertrauter Musik im intimen Raum eines Kopfhörers erklingt. MEMORABILIA führt durch eine emotionsgeladene Reise und ist eine Hommage an die Unvollständigkeit der Erinnerung.


Idee, Choreografie, Tanz: Elena Morena Weber // Sound Editing: Sasha Shlain // Kostüm & Szenografie: Elena Morena Weber // Residenz & Support: Akademie Schloss Solitude Stuttgart


© Jürg Zimmermann
© Jürg Zimmermann
© Jürg Zimmermann
© Jürg Zimmermann

© Jürg Zimmermann

EPISODE #1


30'

Akademie Schloss Solitude, Stuttgart/DE

TRIO, 2018


trailer


Inspiriert von der Form von Kriminalserien, setzt sich EPISODE #1 mit der menschlichen Fähigkeit auseinander, Fragmente logisch anzuordnen und untersucht den Einfluss von Klang auf die Wahrnehmung von Bildern.


Tatort: Schloss Solitude. Das Gelände rund um die Rokoko-Residenz wird zum temporären Labor für Musik, Fotografie und Bewegung. Im Gespräch zwischen drei Kunstsprachen entsteht ein komplexes Bild möglicher Beziehungen, das Erinnerungsprozesse triggert und eine vorübergehende Synthese zwischen realem Raum, Fiktion und Erinnerung schafft.


Konzept, Tanz: Elena Morena Weber // Soundscapes, Bariton Saxophon: Matthias Tschopp, Jürg Zimmermann // Fotografie, Trompete: Jürg Zimmermann // Support: Akademie Schloss Solitude Stuttgart

© MINZ&KUNZ Photography
© MINZ&KUNZ Photography
© MINZ&KUNZ Photography
© MINZ&KUNZ Photography
© MINZ&KUNZ Photography
© MINZ&KUNZ Photography
© MINZ&KUNZ Photography

© MINZ&KUNZ Photography

GEORGE


60'

E-WERK FREIBURG I.B./DE

2017


trailer


GEORGE ist einsam. Richtig einsam. Denn er ist der letzte seiner Art. GEORGE lebt im eigenen, surrealen Tempo. Ein Paradox in der Zeit des rastlosen Multitaskings.

GEORGE sehnt das Ende herbei und erinnert sich an vergebliche Lieben, Taten und das Rezept für Stopfbraten mit allen niedlichen Tieren der Welt. Melancholie und Traurigkeit bestimmen seine Existenz, GEORGE fühlt sich aber darin ganz wohl.  Aus neuer Perspektive betrachtet, scheint dieses Leben in Einsamkeit durchaus angemessen zu sein.


Lonesome George, die letzte Pinta- Riesenschildkröte, starb 2012 in der Forschungsstation, in der er seit den 70er Jahren gelebt hat. Er wurde zu einer Metapher für einen Zustand von Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit.

In einem Zusammenspiel von Bewegung, Sound und Fragmenten aus Bonn Parks Theaterstück Traurigkeit und Melancholie entstand GEORGE: Ein Stück über Einsamkeit und Melancholie als radikale Lebenshaltung.


Mit: Isabella Bartdorff, Tobias Ergenzinger, Ljuba Avvakumova/Anna Shumaylova //Choreografie & Tanz: Elena Morena Weber // Regie und Sound Design: Tom Schneider //Bühne & Kostüm: Jens Dreske // Koproduktion: OFF deluxe // Residenz: E-Werk Freiburg i.B/DE, Tanzhaus Zürich/CH, Theaterhaus Gessnerallee Zürich/CH // Support: Stadt Zürich Kultur, Kulturamt Stadt Freiburg, Landesverband Freie Tanz- und Theaterscha!ende Baden- Württemberg, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Sparkasse Freiburg


© Giada Bianchi
© Giada Bianchi
© Giada Bianchi
© Christian Glaus
© Giada Bianchi
© Giada Bianchi
© Giada Bianchi
© Giada Bianchi
© Giada Bianchi
© Giada Bianchi

© Giada Bianchi, Christian Glaus

SPUREN


30'

Kulturmarkt Zürich/CH

2016


trailer


SPUREN setzt die Wildheit, Ungezähmtheit und Rauheit archaischer Bräuche in Kontrast zum geordneten Bild der Schweiz. Auf den Spuren unserer Wurzeln entdecken wir Schweizer Traditionen (wieder) in einem Versuch, das Wilde in uns wachzurufen.


Eine Recherche über Schweizer Bräuche entpuppte Traditionen, die der Modernisierung zum Trotz noch lebendig sind. Während die Mobilität die Entfernungen verkürzt, wächst die Distanz zu unseren lokalen Traditionen. Alpine Rituale treiben den Adrenalinspiegel in die Höhe, die Vibration der Klänge erzeugt ein seltsames Gefühl von Sehnsucht. Ist es die Erinnerung an die Vorfahren oder kulturelle Prägung?
SPUREN spiegelt die Eindrücke einer zweijährigen Exkursion durch die Schweiz wider. Zwischenmenschliche Dynamik und Kulturerbe erforscht mit den Sprachen von Bewegung, Stimme und Klang.


Mit: Jonas Furrer, Johanna Schaub, Mirjam Sutter, Sarah Waelchli, Elena Morena Weber, Jack Widdowson // Idee: Mirjam Sutter // Recherche, Choreografie: Elena Morena Weber, Mirjam Sutter // Sound, Cello, Stimme und Stimmcoach: Johanna Schaub // Residenz: Tanzhaus Zürich // Support: Stadt Zürich Kultur, Pro Helvetia, Alfred und Ilse Stammer-Mayer Stiftung, Avina Stiftung, Dr. Adolph Streuli Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Migros Genossenschaft Zürich

© Judith Koch
© Judith Koch
© Judith Koch

© Judith Koch

RÖSTIGRABE


7'

THEATER DER KÜNSTE, Zürich/CH

2015


play


Die tägliche Aktion des Kartoffelschälens dient als Vorwand, um mit Ironie über die skurrilen Unterschiede innerhalb der Schweiz zu sprechen. Das Rezept des Schweizer Gericht par excellence, die Rösti, erzählt in einem mehrsprachigen Monolog aus Wort und Bewegung.

Röstigrabe ist der schweizerische Begriff, der die Differenzen zwischen der deutschen und französischen Schweiz bezeichnet. Aber die Unterschiede innerhalb des Landes gehen noch weiter. Die Alpen schneiden den südlichen, italienischen Teil (Tessin) ab, so dass eine kulturelle Kluft zwischen Norden und Süden besteht. RÖSTIGRABE ist der Beweis dafür, dass Körpersprache ein universeller Weg ist, Grenzen zu durchqueren.


Gewinner des 1. Preises am Solotanzwettbewerb des Festivals Zeitverschwendung! im E-Werk Freiburg i.B./DE, 2015.


Choreografie & Spiel: Elena Morena Weber // Idee & Coaching: Aleksandra Dziurosz & Bartosz Martyna

© Christian Glaus
© Roberto Conciatori
© Christian Glaus
© Roberto Conciatori

© Roberto Conciatori, Christian Glaus

DARF ICH BITTEN?


60'

sousol luzern/CH

mit cie. dysoundbo, 2013


Trailer

➜ Research teaser


Darf ich um die Ehre des nächsten Tanzes bitten? - mit dieser Aufforderung spielt das Stück mit der Verhandlung von Distanzen und Beziehungen in der Geschichte des Gesellschaftstanzes. Indem es die traditionellen Bühnenbilder dekonstruiert, präsentiert sich die Erzählung bei jedem Rendezvous in einem neuen Kleid.

Erzählt wird die Geschichte von einem der auszog, um das Glück zu suchen. Natürlich gibt es einige Hindernisse. Es sind Tote aus längst vergangenen Zeiten und Epochen, die den Glückssucher mit seinen eigenen Ängsten konfrontieren. Schliesslich gelingt ihm die Versöhnung mit den Verstorbenen – ein festlicher Walzer beendet die Aufführung und eröffnet das Tanz-Parkett.

Darf ich bitten? ist eine musikalische Zeitreise - vom Swing der 20er bis zum Rumba, Walzer & Co. bis zum Tango der 90er Jahre, wobei die Rollen zwischen Darstellern und Zuschauern schließlich vertauscht werden.



Mit: Thonatiuh Diaz Aguilar, Pamela Monreale, Joshua Monten/Ivan Blagajcevic, Elena Morena Weber // Künstlerische Co-Leitung, Recherche Standardtänze, Kostüm: Elena Morena Weber // Künstlerische Leitung & Choreografie: Linda Magnifico | cie. Dysoundbo // Komposition, programming, piano & melodica: Sasha Shlain // Saxophone & Klarinette: Thomi Geiger // Produktion: cie. dysoundbo

JUMP!


1'

kurzfilm

2023


Eine choreografische Studie über die Möglichkeiten des Unmöglichen.


Auf Tournée in der Schweiz im Rahmen des Dance on Screen Festival 2023.


Konzept, Choreografie, Montage: Elena Morena Weber // Tamu: Selene Martello // Kamera: Maud Mascré // Künstlerische Beratung: Noud Heerkens

© Céline Müller

100


4'

kurzfilm

2023


➜ play


Das Portrait eines Hundertjährigen.

Mit Wolfgang Weber, Jahrgang 1923.


Eine Kinematic Photostory von Elena Morena Weber & Céline Müller // produziert von F+F Schule für Kunst und Design, Zürich

FASHION REVOLUTION


1'

werbespot

2022


➜ play


Repair. Reuse. Restyle. Der Slogan der NGO Fashion Revolution übersetzt in starker Körpersprache. Die abstrakte Choreografie gilt als visuelles Statement, in dem sich wortwörtlich alles um Mode dreht. 

Realisiert im Auftrag von Fashion Revolution Switzerland.


Regie, Choreografie, Montage: Elena Morena Weber // Tanz: Oriana "Glory" Zeoli // Musik: Luca Magni // Kamera, Licht: Kapitolina Leonova // Assistenz Kamera & Licht: Noah Hinder // Kostüm, Styling: Meredith Keller, Marino Pranjic, Chen Wild // Produziert von F+F Schule für Kunst und Design, Zürich


Poems From Inner Space – Episode 1
Photo © Roberto Conciatori